PATENSCHAFT

Für meine Bienenstöcke biete ich ab sofort Patenschaften an. Wer gerne die wesensgemäße Bienenhaltung und Imkerei unterstützen möchte, kann jetzt eine Patenschaft für eines meiner Völker übernehmen. Eine Patenschaft kostet 100 € und wird für 2 Jahre übernommen. Sie bringt beiden Seiten Vorteile: Für den Imker ist es eine finanzielle Unterstützung zur laufenden Unterhaltung des Biens und des Bienenstandes. Und der Pate bekommt dafür 4,5 Kilo Honig aus seinem Volk. Bei einem gewünschten Besuch am Bienenstand, bekommt der Pate einen persönlichen Einblick in sein Volk. Wer so einen Patenschaft übernehmen möchte, schicke mir eine Mail an info@apifera.de

KIRSCHBLÜTE

Endlich ist sie da, die Kirschblüte … wenn die nächsten Tage auch die letzten Knospen der Kirschbäume aufgehen, dann bricht das Schlaraffenland für die Bienen an. Bei steigendem Futterangebot steigt die Legeleistung der Königin, was wir dann im Mai an einem vollen Bienenstock bemerken werden. Dann wächst die Sorge um das Schwärmen der Völker, aber jetzt schwärmen wir erst mal über das tolle Wetter.

In Volk 3 hatten ich ja eine Brutwabe aus Volk 1 einsetzen müssen. Nach 8 Tagen ist nun eine Weiselzelle zu sehen. Mal sehen, ob das was wird. Eigentlich hatte ich mir mehrere Weiselzellen erhofft, aber eine reicht ja auch schon 😉

VOLK 12 GIBT AUF

Nach der Winterpause muss ich nun doch einen Verlust melden. Volk 12 ist wohl schon seit mehreren Wochen ohne Königin und stark geschrumpft. Da keine Brut mehr vorhanden ist, können die Bienen sich auch keine Königin mehr nachschaffen. Das Volk war ein eigener Ableger (Flugling) aus letztem Jahr. Damit die verbliebenen Bienen noch Ihren Dienst leisten können, habe ich den Stock aufgelöst. Direkt nach der Auflösung flogen natürlich alle Bienen an den alten Standort der Beute zurück, haben sich dann aber im Laufe des Abends in die anderen Stöcke eingebettelt.

Volk 3 ist auch ein Schwächling ohne Königin, aber noch so stark, dass ich eine Brutwabe mit offener Brut aus Volk 1 eingehängt habe und hoffe, dass Sie daraus eine Königin schaffen. Lassen wir uns überraschen, was die Natur daraus macht.

FRÜHLINGSGEFÜHLE

Nach dem verfrorenen März wird es jetzt doch deutlich angenehmer, was meine Bienen zu täglichen Ausflügen ermuntert. Im Stock herrscht Hochbetrieb und die Königinnen sind fleißig am Bestiften. Erfreulicherweise ging kein einziges Volk über den Winter verloren. Einen den Teil der Stöcke habe ich schon durchgesehen und Altwaben rausgeschmissen. Dieses Jahr probiere ich als Honigraum sogenannte Halbzargen, damit ich diesmal auch bei schwächeren Völkern abernten kann. Bei den stärkeren Völkern muss ich dann öfter schleudern, aber man hat ja sonst nichts zu tun 😉

EINWINTERUNG

Was im Bild aussieht wie ein milder Herbsttag ist der Anfang des Bienenwinters. Bei 4 Grad Außentemperatur haben sich die Völker in den Stöcke zu einer Traube zusammengekuschelt. So wandern sie nun den Winter lang am Futter entlang durch den Stock. Hoffentlich habe ich genug gefüttert und die Varroamilbe ist nicht zu übermächtig. Im Dezember wird nochmal Oxalsäure in die besetzten Wabengassen geträufelt, aber ansonsten bleiben die Stöcke bis Februar nächsten Jahres geschlossen. Jetzt ist es Zeit für die Winterarbeiten wie Wachsschmelzen und Keller aufräumen 😉

ABGEFÜLLT

Wer Honig aus dem Landschaftsschutzgebiet am Michaelsberg in Untergrombach haben möchte, kann sich bei mir melden und bekommt 500 Gramm für 6,50 € … Leider ist der Honig 2017 schon vollständig vergriffen. Wenn du nächstes Jahr unter den Ersten sein möchtest, die den frischen Honig bekommen, dann schicke mir eine Mail an info@apifera.de und du kommst auf meine Benachrichtigungsliste.

FRISCHER HONIG

Heute war es soweit. Der erste Honig Jahrgang 2017 konnte geerntet werden. Die Ausbeute ist nach dem durchwachsenen Frühjahr zufrieden stellend. Manche Völker hatten den Honig noch nicht fertig, so dass wir nicht alle Honigräume entnehmen konnten. Das holen wir dann mit der zweiten Ernte im Juli nach. Mal schauen, denn Imkern ist immer für Überraschungen gut.

Direkt vor Ort wurde auch schon die ersten Gläsern für uns Ungeduldigen abgefüllt und mit dem neuen Etikett versehen. Natürlich wurde der Honig auch verkostet und für mild empfunden. Der geringe Fructose-Anteil, weil auch nur wenig Raps drin zu sein scheint, macht den Honig schön flüssig. Jetzt wird der Honig ein paar Tage ruhen, damit auch die letzten Luftbläschen nach dem Filtern nach oben steigen. Dann kommt die Abfüllung in die Gläser und der Honig geht in den Verkauf.

VERMEHRUNG

Die ersten beiden Ableger sind gemacht und stehen an einem kleinen Hain bei Stutensee. Nach den ersten Tagen ohne Königin sieht man schon die ersten Nachschaffungszellen für eine neuen Königin. Ich bin gespannt, ob das was Ordentliches gibt.

BIENENSAISON

Nachdem die Völker bereits im März an den ersten warmen Tagen ausflogen, ist nun die Zeit gekommen, wo die Blumen und Bäume richtig anfangen zu blühen. Die Beuten habe ich dieses Jahr etwas anders ausgerichtet und paarweise gestellt, was mir das Handling vereinfachen soll. Mit den neuen Beutenständern stehen die Beuten nun auch nicht mehr so dicht am Boden. Bald kommt schon wird der Honigraum aufgesetzt und dann bin ich mal wirklich gespannt, was dieses Jahr zusammenkommt.

KALT, KÄLTER, EISIG.

Jetzt beginnt für die Bienen der unangenehme Teil der Überwinterung. Die Bienen haben sich zu einer Traube zusammen gezogen und halten sich warm. Hoffen wir, dass die Verbindung zum Honig bis ins Frühjahr nicht abreißt und die letzte Oxalsäurebehandlung im Dezember den letzten Varroamilben den Spaß verdorben hat. Leider war im Dezember ein Volk bereits leergeflogen. Dafür sah aber der Ableger sehr munter aus 😉